2015.05.25 Zürich

Leider musste ich meine Mongolienreise absagen. Ich habe aber trotzdem 2 Monate Ferien und möchte ein bisschen durch Europa fahren. Mich interessiert der Norden und das Baltikum, einfach weil ich noch nicht (so oft) dort war und die neuen Europäischen Staaten faszinieren mich. Geschichte zum anfassen sozusagen. Der Plan ist über Dänemark, Sweden, Finland nach Helsinki zu fahren. Am 20. treffe ich Marc in Helsinki und wir fahren zusammen bis am 26. nach Riga. Ich freue mich sehr, dass ich ein Stück zu 2 machen kann, auch wenn es nur 400 Km sind. Am 24. ist Mittsommer, ein Feiertag im ganzen Baltikum. In der Nacht auf den 24. darf man nicht schlafen, sonst ist man den ganzen Sommer müde, ausserdem verspricht ein möglichst hoher Bierkonsum eine gute Ernte im Herbst, entsprechend ist die Party, angeblich. Mal schauen.

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Am 1. gehts los, ich habe 20 Tage für die 4000 Km bis Helsinki. Also 200 Km am Tag. Sollte gehen, wenn ich keine Pane habe:-)
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Vom 19.-26. Juni hab ich dann bei Roland die Westalpentour gebucht. Beim Roli war ich schon im Buschmechanikkurs und im Fahrsicherheitstraining. Die Westalpentour ist eine einfache Tour, nicht wirklich Offroad, einfach Schotter/Naturstrassen. Die Route führt ungefähr von Chamonix bis Finale Liguria. So komme ich wenigstens noch etwas zum “Offroad” fahren und kann etwas Erfahrung sammeln, und natürlich Leute kennenlernen.

Das ganze ist eigentlich auch eine ganz schöne Reise, aber natürlich nicht zu vergleichen mit Mongolei-Retour…

2015.05.06 Chur

Ich wollte das Auto von Anfang an folieren. Das Blau ist zwar auffällig aber irgendwie auch langweilig und einfach: Zu fucking blau! Die Frage war nur wie soll das Auto gestaltet werden. Ich habe viele Entwürfe gemacht, von verrückt, verspielt, bis geradlinig.

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Ich glaube etwa das Erste was Dieter sagte als er mein Auto sah war: Nein!! Mit dieser Farbe wird es doch unerträglich heiss im Auto, das Dach muss weiss sein!  Ich habe mich für ein einfaches Design entschieden mit weissem Dach, welches die Linien des Autos unterstreicht, das Auto ist ja so schon eine natürliche Schönheit.

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Bei der Folierung wird “einfach” eine Folie aufgeklebt, die gibt es in jeder Farbe oder sogar mit Muster. Das ist aber was für Profis wenn es gut werden soll.  Till hat mir Grafica in Chur empfohlen, und wenn jemand was über Folienkleben weiss, dann der Till:-)

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Und tatsächlich, die haben super Arbeit geleistet. Es sieht aus wie lackiert, aber zu einem Bruchteil des Preises einer Lackierung.

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Sieht geil aus!

Hier noch eine Detailaufnahme, erstaunlich:

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Dies schliesst den Umbau des Autos ab. 3 Wochen bevor es los geht ist das Auto bereit. Endlich!!! Es hat länger gedauert und mehr gekostet als gedacht. Aber es hat (meistens) Spass gemacht und ich habe viel gelernt. Ich wäre bereit los zulegen, wäre…

Ich habe mich entschieden die Reise abzusagen, schweren Herzens. Wie die meisten wissen ist mein Vater schwer krank. Eine schnelle Rückreise wäre unmöglich im Notfall. Ausserdem verbringe ich lieber Zeit mit ihm und meiner Familie im Moment. Die Mongolei gibt es auch nächstes Jahr noch.

Aber jene die mich kennen wissen, dass ich sicher bereits einen neuen Plan habe…

2015.04.25 Zürich

Es geht in den Endspurt mit Quitschi. Polish! Erstens habe ich die Holzverkleidungen in den Türen ersetzt, die waren total versifft. Damit es nicht so dunkel ist im innern habe ich sie Weiss gestrichen:    wpid-dsc_0017.jpg wpid-dsc_0018.jpg wpid-dsc_0031.jpg

Dann habe ich einen neue Mittelkonsole geschweisst und sie mit Holz verkleidet. In der Mittelkonsole findet der Kühlschrank platz und auch ein grosses Ablagefach für Krimskrams. Eingebaut habe ich auch gleich ein paar Stecker für Handyladen und so.

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Naja, gefällt mir nicht so. Aber fürs erste tuet es das. Das Funkgerät hab ich auch noch eingebaut. Jeder in der Gruppe hat eins und damit kann man dann miteinander Sprechen. Ausserdem siehts noch mal krass aus. Lieferwagen mit Funkantenne:

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Dann habe ich noch einen Teppich verlegt in der Fahrgastzelle. Dort gabs nur so ein hässlichen Plastik. Nein Geraldine, leider gab es kein ÖV-Bus Muster.

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Der Teppich sollte auch etwas die Geräusche (aka Lärm) aus dem Motorraum, der sich ja direkt unter den Sitzen befindet, dämpfen. Um das zu prüfen habe ich natürlich den Motor gestartet, d.h. ich hab es versucht. Aber das Auto hat keinen Wank mehr gemacht. Anscheinend ist die Batterie leer oder eine Sicherung hat es rausgehauen. Hab ich was falsch angeschlossen!? Naja, ich habe ja noch eine zweite Batterie. Nach dem Anschliessen dreht tatsächlich der Anlasser, also keine Sicherung, aber die Batterie ist zu schwach. Also am TCS anrufen. Der kommt auch sehr schnell, misst die Batterie, und die ist randvoll… oh. Dann nimmt er eine kleine Metallbürste und reinigt die Kontakte an der Batterie, und tata: Quitschi ist wider der Alte. Etwas gelernt für die Reise.

Hier noch was, dass in der blauen Zone rumstand:

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So gehts natürlich auch. Aber zu dritt dort drin auf der Strecke:-)

2015.04.05 Zürich

Eine Zweitbatterie ist eine gute Sache, denn an die Starterbatterie sollte man eigentlich keine Verbraucher hängen. Starterbatterien sind gebaut um kurz grosse Spannungen zur Verfügung zu stellen. Wenn man sie langsam und zu weit entlädt dann gehen sie kaputt. Ausserdem kann man nicht mehr starten wenn sie leer sind. Deswegen baut man normalerweise eine sogenannte deep cycle Zweitbatterie ein. Diese kann man langsam und sehr viel tiefer entladen. Alles notwendige um sowas zu bauen gibt es beim Camping Profi (ja der heisst wirklich so). Das ist zwar etwas teuerer als wenn man es im Internet bestellt, dafür ist die Beratung sensationell. Der Verkäufer erklärt mir sicher eine Stunde lang wie ich das bauen musst.

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Ein bisschen Elektronik stellt sicher, dass die Zweitbatterie nur geladen wird wenn genug Spannung vorhanden ist. Dank meines neuen superstarken Alternator ist das eigentlich immer der Fall. Ein Display zeigt den Ladestand der Batterie an. Das ganze wird verdrahtet und mit Sicherungen gesichert.

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Dann wird die Zweitbatterie einfach an die Starterbatterie gehängt e voila: Es werde Licht. Der einzige Nachteil ist das Gewicht: Die Batterie wiegt 30kg.

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2015.04.02 Albisrieden

Quitschi ist zurück von der grossen Reparatur.

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Ich habe mir ja ein paar Garagisten angeschaut und Resegatti war mir gleich sympathisch. Ein richtiger Büezer, 1.6 gross und fast so breit mit immer dreckigen riesigen Pranken.

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Quitschi hat bekommen:

  • Einen neuen Zahnriemen
  • Einen neuen Keilriemen
  • Eine neue Wasserpumpe
  • Einen neuen Kühler
  • Einen stärkeren Alternator
  • Einen neuen Temperatursonde für den Motor

Zahn- und Keilriemen müssen alle 80000 Km getauscht werden, d.h. da sollte ich jetzt ein Weilchen Ruhe haben. Wasserpumpe wird immer mit dem Keilriemen getauscht. Da der Kühler eh raus muss beim Tausch habe ich gleich einen neuen einbauen lassen. Ich hoffe dadurch läuft dann das Auto in der Wüste nicht heiss. Der Temperatursensor war kaputt, deswegen hat es immer geklickt nach dem Start und bei Tieftemperaturen hat die Vorglühspule nicht richtige reagiert. Der stärkere Alternator ist notwendig damit ich eine 2. Batterie einbauen kann. Das ist eigentlich Luxus. Aber dadurch kann ich einen Kühlschrank betreiben. Und Kühlschrank bedeutet kühles Bier!

Das Problem bei diesen Reparaturen sind die Ersatzteilpreise. Die sind absolut nicht nachvollziehbar für mich. Ich denke es ist ein bisschen das Nespresso Konzept: Mit dem Auto machen sie kaum Gewinn, das wird dann mit den Ersatzteilen herein geholt.

2015.02 Zürich

Der Grund warum ich mich für einen Van entschieden habe ist, dass man drin schlafen kann. Natürlich bedingt das den Einbau eines Bettes. Und Stauraum braucht es auch. Eine gemütliche Sitzecke und ein Tisch wäre auch nicht schlecht. Der L300 ist ein kleines Auto das beschränkt die Möglichkeiten. Der Ausbau muss leicht sein, jedes Kilo mehr ist eine Belastung für Motor und Fahrwerk. Trotzdem muss es stabil sein und auch den schlechtesten Strassen standhalten. Oh, und kosten solls am besten nichts. Also alles nicht so einfach.

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In den letzten 2 Monaten habe ich viel am Innenausbau gearbeitet und die Möbel sind fertig und eingebaut. Ich hab mich für ein ausziehbares Bett entschieden mit Schubladen aus Plastik (leicht und stabil) darunter. Damits auch schön aussieht habe ich alles mit farbigen Holz verkleidet.

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Das ganze wird auf eine Holzplatte verschraubt, welche ihrerseits mit der Karosserie verschraubt ist. Als i-tüpferchen hab ich auf der Holzplatte ein Holzlaminat verlegt. Sieht geil aus!

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Sitzen kann man recht bequem wenn man den Beifahrersitz nach vorne klappt. Dann kann man auf der Rückseite des Beifahrersitzes anlehne. Auch habe ich ein kleines Klapptischen eingebaut.

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Hinten gibt es ein kleiner Kofferraum und ein Abteil für einen 20 Liter Wassertank. Die Kofferraumklappe dient gleichzeitig als Küchentisch.

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Die Schubladen werden mit Verschlüssen gesichert damit sie in den Kurven nicht aufgehen:

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Ich weiss nicht wie viel Zeit ich investiert habe in diesen Ausbau. Aber es waren viele, viele Stunden. Aber diese Arbeit hat mir viel Spass gemacht und ich bin mit dem Resultat zufrieden. Naja, bis auf die Plastikschubladen, die sind etwas wackelig. Insgesamt dürfte das ganze aber weniger als 100 kg schwer sein.

Vielen Dank auch an Gerladine für die Hilfe.

2015.03.01 Hinwil

Angeblich darf der L300 nicht mehr gebaut werden, weil der Bus durch sämtliche Crashtests gefallen ist. ESP, Airbag, Seitenaufprallschutz, Gurdstraffer, Knautschzone; vergiss es. Das Auto hat noch nicht mal ABS! Um einen Unfall zu vermeiden (und ein bisschen um die Sau raus zulassen) bin ich heute in Hinwil im TCS Fahrsicherheitscenter.

Der Kurs, 4×4 safety training, wird von Roland Vogel organisiert. Er ist der Schweizer Mr. Overland und ich war schon in seinem Buschmechanikkurs. Entsprechend ist die Autoauswahl der Teilnehmer:

Etwa die Hälfte hat Traveltec Aufkleber. Kunos Meinung zum weiss innen oder aussen auf den Reifen ist anscheinend ein Runningag (aussen ist voll schwul, wieso auch immer, und ja: meine sind aussen).

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Es war gut mal das Auto etwas zu quälen. Ich fand es nicht so schwierig. Es gibt Vertrauen hoffentlich das Richtige zu tun in einer Notsituation. Tatsache ist aber auch: ist man zu schnell kann auch die beste Technik und der beste Fahrer nichts mehr machen. Andere haben dann noch einen Airbag, ich darf nicht zu schnell sein.

Hier noch ein Mitschnitt von meiner neuen Dashcam:

Das Funkgerät hat irgendwie Störungen verursacht.

2015.02.20 Horw

Quitschi ist zurück von Traveltech. Der Name passt jetzt aber irgendwie nicht mehr, Kuno und Mathias haben ganze Arbeit geleistet und süss ist das Auto jetzt definitiv nicht mehr. Sieht krass aus mit den grossen Rädern und den MT Bereifung.

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Die Räder sind aber nicht alles. Vorne wurden die Standard 20mm Drehstäbe durch 24mm Drehstäbe vom Hyundai H100 ersetzt. Die passen! Zusätzlich gabs Koni Dämpfer.

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Hinten wurde die Blattfeder mit 5 cm Unterlegt. Mehr als 5 cm ist  anscheinend nicht erlaubt. Eine Verstärkung war hier nicht notwendig da diese Lieferwagen ja eh ausgelegt sind um viel zu laden. Neue bessere Dämpfer gab es aber auch hier. Kuno musste aber kreativ werden mit dem Schweissgerät: Ein passender Dämpfer hat er nicht gefunden.

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Das Auto ist jetzt etwa 7 cm höher, klingt nicht nach viel aber das Auto war ja schon vorher hoch. Es fährt sich auf jeden Fall viel besser: vorher wars ein bisschen wie ein Gummiball. Jetzt ists schön straff.
Eingebaut haben sie auch den Schnorchel von FTS denn ich schon vor einer weile in Taiwan bestellt habe. Die Montage scheint nicht einfach zu sein und ich bin froh habe ich es nicht selber versucht. Das ganze muss ja auch wasserdicht sein sonst nutzts ja nichts. Aber jetzt kann ich schwimmen gehen!

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Auch das Fenster haben sie noch eingebaut. So richtig passts allerdings leider nicht.

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Zusätzlich haben sie noch die Halterung für das Reserverad neu geschweisst: Die 16 Zöller haben nicht mehr rein gepasst. Das hätte ich eigentlich gerne selber gemacht. Oh, und das wichtigste: sie haben es geschafft den Tank dicht zu kriegen!
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der Arbeit. Die Aufgabe war ja nicht einfach: sie hatten keine Erfahrung mit dem Auto. Die Arbeit wurde professionell und schnell erledigt. Aber teuer war es, eiei, Qualität kostet natürlich. Aber wenn man ein Budget hat und dieses deutlich überschritten wird ist das nicht so cool. Aber egal: Das Auto ist geil und wird langsam was.

Danke an Kuno und Mathias für die tolle Arbeit.

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2015.01.10 Zürich

Der eine oder andere fragt sich evt. was das soll mit dem Auto. Wofür?! Der Plan war in 6 Monaten von Kapstadt nach Kairo zu fahren mit Geraldine. Auf der Ostroute (durch Kenia, Etiopien und den Sudan) ist das machbar und relativ ungefährlich. Nun, das hat ja nicht geklappt.

Also stand ich vor der Wahl das alleine zu machen oder die Sache abzublasen. Ich habe es in Erwägung gezogen das alleine zu machen, es wäre möglich und weniger verrückt als es klingt, aber 6 Monate alleine reisen wollte ich nicht: zu einsam und zu gefährlich. Also habe ich nach Gruppenreisen gesucht. Es gibt erstaunlich viele Anbieter für diese Strecke, aber alle stellen entweder die Fahrzeuge mit Fahrer oder noch schlimmer: es wird zusammen in einem Offroadbus gereist.

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Schrecklich!

Ich will selber fahren,und ich will nicht monatelang eng mit fremden Leuten verbringen ohne die Möglichkeit mich mal zurückzuziehen. Nennt mich asozial… Zum Glück habe ich den Deutschen Anbieter Offroad Kangaroo gefunden. Jeder fährt selber im eigenen Fahrzeug und ist eigentlich recht individuell unterwegs. Aber die anderen sind immer in Reichweite, per Funk, und man übernachtet gemeinsam. Das gibt natürlich ungemein Sicherheit. Ausserdem werden alle Bewilligungen organisiert, eine Arbeit die ich überhaupt nicht gerne machen würde. Auch fährt ein Führer mit. Der Führer weiss was sich lohnt anzuschauen und was nicht und er kennt die Strecke, das erlaubt es Wege zu fahren die man nie und nimmer finden würde alleine.  Zum Beispiel auf dem ehemaligen Grund des Aaralsees:

Geil!

Kurz, es ist genau was ich gesucht habe, ein Stück individualistisch aber nicht einsam und alleine. Und viel, viel Autofahren, auf Abwegen:-)

Nur, es geht gar nicht nach Afrika. Wenn ich was organisiertes mache dann die schwierige Route: Die Seidenstrasse durch Zentralasien in die Mongolei. Auch wenn es seltsam klingt: Die Route ist meiner Meinung nach schwieriger als Ostafrika.

Treffpunkt ist 1. Juli in Riga und dann wird in 9 Wochen nach Novosibirks gefahren. Alles in allem, von Haustür zu Haustür dürften das 20’000 bis 25’000 Kilometer sein.

Falls ich Gefallen an der Sache finde kann ich Kapstadt-Kairo irgendwann auch alleine machen. Mit der nötigen Erfahrung im Rücken.

2014.12.30 Örlikon

Zurück in der doityourself Garage. Da ich seit Tagen mit einer hartnäckigen Erkältung am kämpfen bin dachte ich ich mach was einfaches und wechsle endlich den lecken Tank aus. Einen neuen Tank gibt es auf ebay, für 200 Euro. 5 Schläuche abziehen, ein Stecker ziehen, 4 Schrauben lösen und der Tank kann herausgenommen werden. 1-2 Stunden Arbeit.

Nach 4 Stunden fluchen habe ich denn völlig verrosteten Tank raus. Jede Schraube hat gekämpft, eine musste ich sogar rausflexen. Das Auto hat tatsächlich ein Rostproblem. Am Schluss war ich von Kopf bis Fuss eingesaut. Eklige dumme Arbeit. Aber jetzt kann ich endlich mehr als 5 Liter aufs mal tanken:-)

Auf der Heimfahrt war ich dann froh um den 4 Rad Antrieb, ich habe noch selten so viel Schnee in Zürich gesehen.

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